Studiengang

Der Studiengang “Integrative Gesundheitsförderung” an der Hochschule Coburg, university of applied sciences, ist immer noch ein relativ junger Studiengang.

Das akkreditierte Studium gehört zur Fakultät “Soziale Arbeit und Gesundheit” und schließt nach 7 Semestern als Bachelor of Science als “ManagerIn für angewandte Gesundheitswissenschaften” ab.

Die einzelnen Studieninhalte kann man im IGF Modulhandbuch (http://www.hs-coburg.de/module.html) nachlesen. Eine Kurzbeschreibung des Studiums ist auf den Seiten der Hochschule unter http://www.hs-coburg.de/ig-kurzbeschreibung.html einsehbar.

Hier eine Kurzübersicht über die Module des Studienganges und den Prüfungen:

(der aktuelle Stundenplan und weitere Dokumente sind unter http://www.hs-coburg.de/5467.html erhältlich)

1. Fachsemester

Spanisch I: Die Studenten erwerben grundlegende Kenntnisse der spanischen Sprache.

folgt

 

2. Fachsemester

Spanisch II: Die Studenten vertiefen Ihre Kenntnisse der spanischen Sprache. (alternativ: Französisch)

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung

Französisch II: Die Studenten vertiefen Ihre Kenntnisse der französischen Sprache. (alternativ: Spanisch)

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung

Projektmanagement (BWL II): Die Studenten bearbeiten in Gruppen von 9-10 Personen ein echtes Projekt im Verlauf des Semesters und werden von den Professoren unterstützt. Stattgefunden haben bisher unter anderem: Organisation eines Gesundheitstages an der Hochschule Coburg (regelmäßig), Organisation einer Nichtraucherkampagne, Zusammenarbeit mit Gemeinden und Unternehmen im Umkreis zur Steigerung der Wahrnehmung gegenüber dem Wettbewerb und zur Realisierung von Neubaumaßnahmen zur Gesundheitsförderung, Projekte mit und in Schulen und weiteres.

Leistungsnachweis: schriftliche Reflektion des Projekts nach Vorgaben durch die Hochschule.

Prozeßmanagement (BWL II): Die Studierenden lernen die typischen Prozeßabläufe im Unternehmen kennen und wissen, wo typische Fallstricke lauern.

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung (50% Prozeßmanagement, 50% Wertschöpfungskette)

Wertschöpfungskette: Die Studenten lernen, wie Werte durch den unternehmerischen Schöpfungsprozeß entstehen.

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung (50% Prozeßmanagement, 50% Wertschöpfungskette)

Grundlagen der Statistik: Die Studenten lernen statistische Maßnahmen kennen. Was sind Hypothesen und Nullhypothesen? Was ist die Falsifizierbarkeit? Wie entsteht ein valider Versuchsaufbau? Diese Kenntnisse sind nützlich für wissenschaftliches Arbeiten und Argumentieren.

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung, alle Unterlagen aus der Vorlesung als Hilfsmittel erlaubt.

Gesundheit lernen, Gesundheitsverhalten in Gruppen, Verhaltensmodifikation in Gruppen: Die Studenten lernen, gruppendynamische Prozesse zu verstehen und Gesundheitsinhalte an Gruppen zu vermitteln.

Leistungsnachweis: sonstiger Nachweis (z. B. Reflektion einer Gruppenarbeit)

Gesundheitsorientierte Interventionen: Die Studenten lernen verschiedene anerkannte Möglichkeiten der Gesundheitsförderung kennen.

Grundlagen naturwissenschaftlichen Arbeitens: Die Studenten lernen Studien zu lesen, zu verstehen und zu interpretieren. Was macht eine Studie wertvoll, wo sind die Qualitätsunterschiede, welche Studien taugen nicht, wie muss das Versuchsdesign beschaffen sein?

Abhängigkeitserkrankungen: Rauschmittel und deren Folgen, Therapie

Grundlagen der Krankheitslehre: Die Studenten lernen  die Entstehung von Krankheiten und typische Zivilisationskrankheiten kennen

Gruppendynamik: Die Studierenden lernen grundsätzliche Muster von Gruppen kennen und diese zu verändern.

Leistungsnachweis (1 von 3 zur Auswahl): 5-Minuten Referat, Beratungsgespräch, Mitarbeit an Tagung

 

3. Fachsemester

Streßbewältigung: Die Studierenden durchlaufen das vollständige anerkannte Streßmanagementkonzept “Gesund im Streß” nach Professor Dr. Tobias Esch und erhalten darüber hinaus Kenntnisse auf diesem Gebiet.

folgt

 

4. Fachsemester

Allgemeines Recht: Studenten lernen Grundlagen des Kaufvertragsrechts kennen

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung unter Zuhilfenahme des BGB

Theorie und Praxis der Bewegung: Die Studierenden lernen theoretisch und praktisch Gesundheitskonzepte aus dem Bereich des Sports kennen und anzuwenden.

Leistungsnachweis: Durchführung eines selbst erstellen Sportprogramms und mündliche Prüfung

Exkursion: Besuch im Fitneßstudio: praktische Anwendung betriebswirtschaftlicher Kenntnisse wird vorgeführt, Bewegungssportmaßnahmen werden vorgeführt und aktiv durchgeführt, freie Erprobung

Tourismuswirtschaft: Die Studierenden lernen neue touristische Gesichtspunkte kennen

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung (zusammen mit Destinationsmanagement)

Destinationsmanagement: Die Studenten lernen touristische Destinationen und deren Probleme kennen

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung (zusammen mit Tourismuswirtschaft)

Gesundheitsförderung in der Region: externe Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen stellen ihre Angebote und Maßnahmen vor. Die Studierenden reflektieren in Gruppen über den Vortrag und präsentieren die Ergebnisse den restlichen Studenten.

Ernährung Theorie und Praxis: Die Studenten werden mit den Grundlagen der Ernährungslehre vertraut gemacht.

Leistungsnachweis: Kochen in Gruppen und Anfertigen einer Schautafel, Auswertung eines fremden Ernährungsprotokolls

Management (BWL IV): Die Studenten lernen die Grundzüge des modernen Managements und klassische Managementfehler kennen

Personal und Führung (BWL IV): Die Studenten erlernen Grundlagen der Personalwirtschaft und des Führungsverhaltens

Leistungsnachweis: Hausarbeit (Fallstudie über ein Unternehmen der eigenen Wahl)

Entspannung: Die Studierenden durchlaufen ein vollständiges anerkanntes Entspannungskonzept, leiten selbst eine Sitzung an, reflektieren diese und erhalten darüber hinaus Kenntnisse auf diesem Gebiet.

Englisch: Die Studenten unterziehen sich Englischvorlesungen mit leicht medizinischem und touristischen Inhalten.

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung

 

5. Fachsemester

26 Wochen Pflichtpraktikum. Das Pflichtpraktikum muss im 5. Semester erfolgen und kann nicht verlegt werden. Es muss 26 Arbeitswochen umfassen. Es kann in verschiedensten Unternehmen im In- und Ausland absolviert werden. Für Praktika im Ausland hilft eine spezialisierte Stelle der Hochschule.

Leistungsnachweis: Abgabe eines Praktikumsberichts nach Vorgabe durch die Hochschule und 15 minütige Präsentation des Praktikums und der Praktikumsstelle vor den Studenten der Integrativen Gesundheitsförderung.

 

6. Fachsemester

Angewandte Statistik: Die Studenten lernen die Nutzung von SPSS kennen und können statistische Auswertungen mit diesem durchführen.

Ökologie der Freizeit: Studierende erhalten Kenntnisse über die Wirtschaftlichkeit, den Nutzen und den Schaden des Tourismus

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung (zusammen mit Kulturmanagement)

Kulturmanagement: Die Studierenden erfahren, wie sich touristische Verhaltensweisen ändern und lernen daraus Maßnahmen abzuleiten.

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung (zusammen mit Ökologie der Freizeit)

Didaktik der Beratung: Den Studenten werden Maßnahmen zur Motivation von Gruppen und zu Beratung allgemein näher gebracht.

Motivierende Gesprächsführung und Moderation: Die Studenten erfahren und üben praktisch ein, wie die Motive einzelner Klienten zur Verhaltensänderung herausgefunden und für eine positive Veränderung genutzt werden können.

Ambulante Einrichtungen und Kurwesen: Die Studenten bekommen einen Überblick über die regionale medizinische Versorgung, die Verknüpfung der einzelnen Stellen und die speziellen Herausforderungen, die dies mit sich bringt.

Methoden der Evaluation: Die Studierenden erfahren alles über das Wesen von Befragungen und Untersuchungsdesigns.

Leistungsnachweis: praktischer Leistungsnachweis (z. B. Erstellung eines Fragebogens)

Gesundheitsförderung in Betrieben: Wie funktioniert betriebliches Gesundheitsmanagement in Großunternehmen?

Marktforschung: Wie funktioniert Marktforschung? Was gibt es zu beachten?

Gesundheitsförderung in Kommunen und öffentlichen Einrichtungen: Wie kann im öffentlichen Rahmen ein Gesundheitskonzept erstellt, durchgeführt und evaluiert werden?

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung

Exkursion: Klinikum: vor Ort vermitteln Fachleute aus allen Abteilungen eines Klinikums Besonderheiten und Wissenswertes aus den jeweiligen Fachbereichen

Schwerpunktmodul I: Management in Arbeit und Gesundheit: Die Studierenden arbeiten in Projektgruppen im Verlauf des Semester mit einem Unternehmen an deren betrieblichen Gesundheitsmanagementkonzept.

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung oder Reflektion des Projekts (Vorgabe durch die Hochschule)

Schwerpunktmodul II: Management in Kuration und Rehabilitation: Die Studenten lernen das ICD-10 und DRGs kennen und wie das Gesundheitssystem aufgebaut ist.

Leistungsnachweis: schriftliche Prüfung

 

7. Fachsemester

Schwerpunktmodul III:

folgt

 

Nur zwei der drei Schwerpunktmodule müssen absolviert werden. Teilnahme an allen dreien ist möglich.

Alle Angaben sind ohne Gewähr! Die bereitgestellten Informationen sollen einen generellen Überblick über das Studium geben. Die jeweils gültigen Informationen und Richtlinien bitte auf den Seiten der Hochschule Coburg einsehen!

 

Gleichgewicht

Was bringt den Doktor um sein Brot?

a) die Gesundheit, b) der Tod.

Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,

Uns zwischen beiden in der Schwebe.

- Eugen Roth

Möge der Student der Integrativen Gesundheitsförderung dazu beitragen, das “Gleichgewicht” bei sich und seinen Mitmenschen in Richtung der Gesundheit zu verschieben!

Weitere Artikel:

  1. Professoren
  2. Salutologen
  3. Die IGF Zeitung
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